Zuhause neu entdecken!

Beitrag von MÖBELMEILE

Wir haben uns in diesem Jahr auf die Reise gemacht, die Vielfalt des Begriffs Zuhause zu erforschen. Eine wirklich spannende Reise. Lassen Sie sich inspirieren von dem, was wir entdeckt haben und davon, was unsere Mitglieder dazu zu sagen haben.
 

Rudolf Eikenkötter

Was macht das Zuhause zum Zuhause? Der Geschäftsführer der Rietberger Möbelwerke, Rudolf Eikenkötter, zögert nicht lange mit seiner Antwort: „Die Menschen und gute Gespräche mit ihnen sind das Wichtigste daheim – und hierfür braucht es nette Menschen, die um einen sind.“ Die Gestaltung der eigenen vier Wände ist jedoch nicht minder wichtig:„Sie ist das Salz in der Suppe. Jeder schafft sich seinen individuellen Wohlfühlfaktor, jeder ist unterschiedlich. Das finde ich toll.“ Was der eine kitschig fände, sei für den anderen gemütlich. Was der eine modern fände, könne der andere gar nicht aushalten. Hier sieht er auch die Aufgabe seiner Branche: „Wir sind diejenigen, die die Möglichkeiten für ein Zuhause schaffen.“

 

Ralf Lötfering

Auf die Frage, was das Zuhause für ihn bedeutet, antwortet Ralf Lötfering ohne Zögern: „Familie, die Frau, die Kinder und alles, was dazu gehört, also Hund, Katze, Maus.“ Wichtig ist für den Vertriebsleiter DE/A/CH von Mobitec aber auch die symbolische Dimension: das Haus selbst. „Das Haus steht für mich im Mittelpunkt und ist ein Spiegel dafür, wie man lebt und durchs Leben geht.“ Für ihn ist deswegen auch die Möblierung ein wichtiger Teil des Zuhauses: „Wer sich modisch anzieht, möchte wahrscheinlich auch ein schönes Wohnambiente haben.“ Eine schöne Wohnung ist aber nichts ohne schöne Zuhause-Gefühl-Momente: „Wenn man zusammen kocht, dabei ein Glas Rotwein trinkt und ins Gespräch kommt – das ist so ein ‚Zuhause-Wohlfühl-Moment‘.“

 

Ulf und Bernd Thielemeyer

Das Zuhause und die Heimat sind zwei Begriffe, die eng beieinander liegen – zumindest für Bernd Thielemeyer, den Geschäftsführer von Thielemeyer: „Für mich hat das Zuhause etwas mit den Wurzeln zu tun, mit einem Ort, der von guten Erinnerungen geprägt ist, wo man sich wohlfühlt.“ Die Menschen heute müssten mobil sein, woanders studieren, „für den Job immer wieder neu ankommen.“ Da freue man sich, wenn man wieder zu seinen Wurzeln zurückkommt. Das Zuhause ist der Rahmen, in dem Bernd Thielemeyer seinen Ausgleich mit Freunden und Familie findet. Und zwar an kommunikativen Orten: der Terrasse, dem Garten oder dem Esstisch. „Die Welt wird immer schneller. Außerhalb der Wohnung ist man so vielen Einflüssen ausgesetzt. Zu Hause kann man sich sammeln.“

 

Oliver Höner

Zuhause ist mehr als ein Ort – das sieht auch Oliver Höner so. „Zuhause ist ein schönes, angenehmes Gefühl“, sagt der Geschäftsführer von Musterring. Es sei ein Ort der bekannten Riten und Abläufe, an dem sich „alles selbstverständlich anfühlt.“ Zuhause – das ist die Familie und die Gewohnheit, das sind die Möbel und das Gefühl, kein Fremder zu sein: „Ich liebe z. B. Japan, aber dort ist man ein Fremder – und trägt dieses Gefühl immer mit sich herum.“ Für seine Geschäftsreisen hat Oliver Höner deswegen einen Trick entwickelt: „Ich übernachte immer in Hotels, die ich kenne. So schaffe ich mir ein Zuhause, auch wenn ich viel unterwegs bin.“ Verändert hat sich seine Vorstellung von einem Zuhause über die Jahrzehnte nicht: „Wenn man Zuhause als Gefühl definiert, dann war es schon immer so, wie ich es beschrieben habe, aber der Ort hat sich natürlich verändert.“

 

Dirk Strathoff

„Zu Hause kann man runterfahren. Man kennt jeden Raum, jede Schublade und weiß auch, was sich in der Schublade befindet“, für Dirk Strathoff, den Vertriebsleiter von Röhr, liegt das Zuhause heute genau dort, wo er aufgewachsen ist. Doch auch für ihn ist das Zuhause mehr als die Wurzeln: „Dass alles vertraut ist“, ist ihm wichtig, die Familie natürlich auch, und dann sind da noch die nicht so leicht greifbaren Dinge. „Das fängt schon mit dem Geruch an. Jede Wohnung hat ihren eigenen Geruch.“ Für das Zuhause-Gefühl spielt außerdem die Einrichtung eine große Rolle. „Dort, wo man die meiste Zeit verbringt, da muss man es sich eigentlich hübsch machen.“ Das passiert auch im Hause Strathoff: „Wir haben das Haus schon zweimal komplett auf den Kopf gestellt.“

 

Jürgen Kleinegesse

Der Geschäftsführer der 3C Gruppe verbindet „Zuhause“ mit vielen Orten. „Zuhause beschreibt nicht nur einen Ort, sondern auch das Gefühl von Heimat, das Wohlfühlen. Die Kindheit, also das Elternhaus, die Familie, das Unternehmen – das sind alles Orte, die wir häufig besuchen. Orte, bei denen es sich so anfühlt, als würde man nach Hause kommen.“ Das Zuhause sind eben nicht die aus Stein gemachten vier Wände. Es sind die Menschen, die Erinnerungen – und für die schafft man sich mit der Einrichtung einen Rahmen: „Die Leidenschaft zu Materialien, Möbeln und Objekten, die die Persönlichkeit widerspiegeln. Einen Wohnraum zu schaffen, in dem man gerne lebt, das ist sehr wichtig.“ Nur so könne man sich wohlfühlen.

 

Theres und Johannes Sudbrock

Sesshaft werden – so definiert Johannes Sudbrock das Zuhause. Für ihn ist es kein statischer Ort, sondern einer, der sich durchaus auch ändern kann. „Das Zuhause ist wie ein Nest, und wenn das Nest nicht den richtigen Standort hat, schafft man sich woanders ein Nest.“ Der richtige Standort – für Johannes Sudbrock ist das dort, wo die Familie ist, der „Treffpunkt für alle“, bei dem aber einige Faktoren stimmen müssen. „Die Infrastruktur muss passen. Ich muss zum Beispiel in der Nähe einkaufen, mit dem Fahrrad schnell mal in die Stadt fahren oder auch gut zur Arbeit kommen können.“ Wenn diese Faktoren stimmen und die Familie dabei ist, kann man sein Zuhause gestalten. Und Möbel spielen hier eine wichtige Rolle: „Sie übernehmen eine Funktion, sind aber gleichzeitig Designobjekte. Bei einem Umzug kommen sie mit und bilden einen Teil des neuen Zuhauses. Sie begleiten uns.“

 

Dr. Dr. Franz-Henrik Schröder

„Ein Ort, wo Freunde willkommen sind, wo es behaglich und warm ist, wo die Liebe wohnt“ – Dr. Dr. Franz-Henrik Schröder hat diesen Ort und damit sein Zuhause gefunden: in dem Haus in Paderborn, in dem er mit seiner Familie lebt. Dass er einmal so leben würde, wusste er schon als junger Mann: „Tradition ist in meiner Familie wichtig und sie spielt auch ins Zuhause rein.“ Die Rückbesinnung auf klassische Werte ist für den Geschäftsführer von Schröder/Schröno aber nicht gleichbedeutend mit Stillstand. Insbesondere nicht in Bezug auf die Einrichtung: „Wir bringen unser Zuhause immer auf den neuesten Stand.“ Für ihn und seine Familie ist ein warmes Zuhause mit qualitativ hochwertigen Holzmöbeln der „Spiegel der Persönlichkeit“. Wichtigstes Möbelstück? „Das Sofa. Das Sofa ist der beste Freund des Menschen.“

 

Markus Wiemann

Markus Wiemann ist viel unterwegs. Das Zuhause, so sagt Wiemann, „lernt man erst richtig kennen, wenn man nicht zu Hause ist“. Für ihn hat das Zuhause im Wesentlichen zwei Komponenten: „Zuhause sind Menschen, aber auch das Räumliche. Der Faktor Mensch wird im räumlichen Zuhause erweitert um die Themen Möbel, Design, Kunst.“ Wenn der Inhaber von Loddenkemper von Geschäftsreisen nach Hause kommt, empfängt ihn ein „vibrierender Soundmix aus Familie und Musik“ – und das lässt ihn sofort heimisch werden. Das Wichtigste für ihn ist das Zuhause als Rückzugsort: „Jeder spielt ja eine gewisse Rolle in seinem Leben. Zuhause kommt man zurück ins Echte, ins Unverstellte.“ Und dazu gehört auch der Kinderlärm, Markus Wiemanns derzeitige Lieblingsmusik.